Was macht die Borkener CDU eigentlich politisch?

Ratsmitglieder werden in der konstituierenden Sitzung nach einer Kommunalwahl zur gesetzmäßigen und gewissenhaften Wahrnehmung ihrer Aufgaben verpflichtet.

Die Formel dazu lautet:

„Ich verpflichte mich, dass ich meine Aufgaben nach bestem Wissen und Können wahrnehmen, das Grundgesetz, die Verfassung des Landes und die Gesetze beachten und meine Pflichten zum Wohle der Stadt Borken erfüllen werde.“

In der Auseinandersetzung um den Erhalt der Geburtshilfestation im Borkener Krankenhaus plädierte die CDU früh für Aufgabe.

Im Frank-Richter-CDU-Sprech formuliert: „Die Verlegung der Geburtshilfe trifft uns hart, sie steht aber nach der rationalen Entscheidung des Krankenhauses fest. Petitionen, Resolutionen und direkte Gespräche halfen nicht. Wer behauptet, man könne noch dafür „kämpfen“ oder Druck ausüben, täuscht sich und andere.“ (BZ)

Nun weiß man nicht genau, was Richter und seine Borkener CDU versucht haben, um ihre Parteifreunde in Düsseldorf und Berlin umzustimmen. Aber viel kann es nicht gewesen sein. Gehört hat man jedenfalls nichts davon.

Wie sagte die Hebamme Andrea Wynk in der BZ: „Ich kann es gar nicht fassen, dass gerade so eine Geburtsstation geschlossen wird.“

Unfassbar ist auch, dass die Borkener CDU das politisch nicht verhindert hat.