SPD-Fraktion besucht Klimaviertel in Herne

Die sieben Häuser des neuen Klimaviertels in Herne stehen alle und haben einen Besitzer gefunden. Die Häuser sind nahezu energieautark und haben Photovoltaik und Wärmepumpen. Fünf von diesen Einfamilienhäusern haben als alternative Energiespeicher Redox-Flow-Batterien. – Grund genug für die Borkener SPD-Fraktion sich die Sache vor Ort anzusehen und Informationen aus erster Hand zu bekommen. Investor und Garant für das Rundum-Sorglos-Angebot sind die Stadtwerke Herne. Das Projekt wird von der EU und vom Land NRW gefördert. Der Herner SPD-Abgeordnete und AJF-Vorsitzende im Rat, Ulrich Klonki, und ein Vertreter der Stadtwerke Herne begleiteten die Gruppe und standen für die vielen Fragen zur Verfügung. Dabei kam heraus, dass jedes Haus ein etwas anderes Energiekonzept hat. Ein Institut der Fraunhofer Gesellschaft begleitet das Projekt. Ziel ist das effizienteste Konzept in den nächsten 18 Monaten zu ermitteln. Insgesamt sollen für die 850 m² Wohnfläche 24500kg/a CO2-Emissionen vermieden werden.
Anschließend wurde die Akademie Mont-Cenis besucht. Eine riesige Halle aus Glas, baumhohen Holzstützen und Photovoltaik als Dach erzeugt nach dem Haus-in-Haus-Konzept für die Gebäudeteile, die Pflanzen und Wasserbereiche im Innern ein nahezu mediterranes Klima.

Das war ein eindrucksvoller Besuch, mit zahlreichen neuen Eindrücken und Informationen und reichlich Schwung für unser Klimakonzept in Borken. Wir planen weitere Besuche von Modell-projekten wie die PtG-Pilotanlage in Ibbenbüren. – Auf dem Wunschzettel steht noch eine Fahrt mit dem Wasserstoff -Zug zwischen Bremerhaven und Cuxhaven.